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Wellington

Was macht man am besten in zwei Tagen in Wellington, wo es doch so viel in der neuseeländischen Hauptstadt zu sehen gibt???? Auf alle Fälle sollte man nicht in Wellington gewesen sein, ohne das Parlament gesehen zu haben. Mit einer geführten Tour kann man auch direkt hinein, aber das hatten wir leider verpasst. Für mich mutete die Architektur der Parlamentsgebäude etwas zusammen gewürfelt an. Das runde Bauwerk, the Behive, wirkte auf mich wie ein typisches Relikt aus den 80ziger Jahren und meiner Meinung nach nicht unbedingt ansehnlich, aber das ist alles nur subjektiv.

Im Te Papa Museum könnte man sich allein schon eine halbe Woche aufhalten. Dort gibt es wirklich alles, was man über Neuseeland wissen muss- von der Entstehung, Geografie, Geologie bis über Flora und Fauna, Besiedelung sowie Kunst. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Spende wird erwünscht, ist jedoch keine Pflicht. Es wird einem wirklich sehr viel geboten und sogar Museumsmuffel können hier durch die interaktive Gestaltung der Ausstellung eine Menge Zeit verbringen. Mich persönlich hat der Riesenkalmar sehr beeindruckt, der weltweit der einzig ausgestellte ist. Mein Fazit: Der Besuch ist mehr als lohnenswert und man nimmt sich am besten ein bisschen mehr Zeit mit, als ich das getan habe.

Möchte man am Abend ein bisschen feiern oder gut essen gehen, kann man durchaus die Cuba Street im Stadtzentrum empfehlen. Bei einem Rundgang am Hafen stößt man auf die Oriental Parade, wo man leckeres Eis schlecken kann. Den besten Blick auf die Stadt hat man vom Mount Victoria aus, wo man die dem Auto hochfahren, aber auch laufen kann. Von dort oben kann so ziemlich ganz Wellington überblicken und wenn man dann noch schönes Wetter hat, nimmt einem die tolle Sicht fast den Atem und man steht erstmal ein wenig sprachlos da. So erging es mir. In Wellington regnet es relativ häufig und vor allem bläst dort ein sehr starker Wind wie nirgends in Neuseeland. Also Mütze gut festhalten. An diesem Tag hatten wir Sonnenschein und konnten den Sonnenuntergang beobachten. Der Flughafen der Stadt liegt gleich am Wasser. Es ist schon sehr faszinierend, wenn man die ganzen Starts und Landungen, die dort wie am Fließband ablaufen, beobachten kann. Mich persönlich hat erstaunt, dass man dort oben nicht die Südinsel gesehen hat. Vielleicht sieht man sie bei ganz klarer Sicht.

Und wieder einmal hat sich herausgestellt, dass die Welt auch nur ein Dorf ist. Mitten in Wellington auf der Straße trafen wir unsere Arbeitskollegen aus Hawke’s Bay wieder, mit denen wir auch Weihnachten und Silvester gefeiert hatten. Die Überraschung war natürlich groß. Zufälle gibt’s, man glaubt es kaum.
Campen ist in Wellington relativ teuer, sodass wir eine billigere Alternative gewählt haben. Das Parkhaus kostete eindeutig weniger, eine Toilette war vorhanden und ruhig war es auch. Jetzt wissen wir auch mal, wie es sich in unserem Auto im Parkhaus schläft.

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