Neuseeland West Coast
Along the West Coast
Nach wiederum erfolgloser Jobsuche in Nelson und Umgebung, die Saison startet erst wohl Ende Februar, hofften wir im Süden in der Gegend um Queenstown und Alexandra mehr Glück zu haben. Eh wir dort sind, wären sowieso wahrscheinlich zwei Wochen vergangen. In Nelson herumsitzen und warten bis es nun endlich losgeht, wollten wir auch nicht. Von daher hieß es jetzt: Auf in den Süden!
Ein Teil der Ostküste bis knapp vor Christchurch sind wir schon abgefahren, nun war die Westküste dran. Da sollte man ja allerhand geboten bekommen: Felsformationen, Gletscher, raue Küstenlinie, azurblaue Seen, Goldgräbercharme und vor allem mehr Regen als im Rest des Landes! Wir würden es erleben. Die erste Etappe führte uns von Nelson über Murchison, wo wir schon auf dem Hinweg nach Nelson eine Nacht verbracht haben, bis nach Westport.
Unterwegs gabelten wir einen Anhalter auf, der ganz bedröppelt im Regen am Straßenrand stand. Das tat uns schon ein bisschen leid, sodass wir ihn einfach mal mitnahmen. Der recht bunt aussehende Typ war Amerikaner und hatte nicht viel mehr als ein paar Klamotten und seine Hängematte, in der er schlief. Er meinte zu uns, dass er es liebt zu dem Geräusch des Flusses und der Insekten einzuschlafen.
Welche Erfahrungen er mit den Sandfliegen gemacht hätte, wollten wir wissen. Trotz seiner ganzen unbeschwerten Haltung war er bei diesem Punkt auch ein wenig angenervt. Ohje…..
Die 50 km lange Autofahrt mit ihm war echt sehr entspannt und lustig zugleich. Als wir in Westport ankamen, regnete es leider, sodass wir den Charme von Westport, wenn die Stadt denn überhaupt einen hatte, nicht spüren konnten. Irgendwie sah das alles nicht sonderlich attraktiv aus. Im Reiseführer später haben wir erfahren, dass man hier gut essen gehen kann.
Aha!! Uns hielt also nichts sonderlich Interessantes in dieser Stadt und von daher ging es weiter entlang der Westküste. Dort direkt an der Küste begegneten uns zahlreiche Strände, die faszinierende Felsformationen haben.
Felsbrocken in Buchten und portalähnliche Durchgänge waren nur einige wenige, sehenswerte Dinge, die wir entdeckt haben. Die Küste ist rau, aber wirklich sehr sehenswert!

Arbeiten in Neuseeland
