Auckland Neuseeland
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Auckland

Insgesamt gesehen unterscheidet sich Neuseeland in vielen Punkten von Deutschland: Die Behördengänge, die zu Beginn zu absolvieren sind, scheinen hier wesentlich problemloser abzulaufen. Die Steuernummer (für backpacker Formular IR 595) kann man in nur 10 Minuten bei der Post beantragen, ebenso findet man hier die Formulare für die Kfz-Steuer und die Fahrzeuganmeldung. Die neuseeländische Post ist ziemlich vielseitig☺! Auch die Eröffnung eines Bankkontos war völlig problemlos. Das ist schon eine große Erleichterung, wenn die Umgebung völlig fremd ist und man sich erst zurechtfinden muss.

Man hat hier zwar überall die Möglichkeit das Internet zu nutzen, jedoch musste ich feststellen, dass es im Vergleich zu Deutschland wesentlich langsamer ist In diesem Punkt ist man doch recht verwöhnt. Das gilt auch für bestimmte Lebensmittel. Meine geliebten Kürbiskernbrötchen und dunkles Brot werde ich wohl erst wieder in 7 Monaten in Deutschland genießen können, aber das kann man für den Traum Neuseeland durchaus in Kauf nehmen!

 
 

Aber erstmal wollen wir natürlich unsere Zeit in Neuseeland genießen bevor wir wieder an das nach Hause fahren denken. Dank der supergünstigen Unterkunft wird Auckland für die ersten 4 Wochen unsere Wohnstätte werden. Zwei Wochen davon sind bereits vorüber und natürlich macht man sich seine Gedanken, wie es weitergehen soll. Unser Plan ist es, ein Auto, genauer gesagt einen Van, zu kaufen, indem wir dann auch schlafen können. Das ist wohl die günstigste und unabhängigste Art durch ein Land zu reisen. Sozusagen ein zu Hause auf 4 Rädern für die kommenden Monate. Inzwischen haben wir uns schon einige Vans angeschaut, die jedoch wirklich in einem sehr unterschiedlichen Zustand waren. Zu empfehlen sind spezielle Automärkte wie der backpackercarmarket, wo man gebrauchte Autos und Vans, teilweise auch mit kompletter Ausrüstung, zu relativ günstigen Preisen von anderen Backpackern kaufen kann.

Neben der internsiven Suche nach einem fahrbaren Untersatz wollen wir natürlich auch  Neuseelands bevölkerungsreichste Stadt (1,4 Millionen Einwohner) erkunden – und das meistens zu Fuß.

Von den Vulkanbergen Mt. Eden (196m) oder One Tree Hill (183m) wird einem wirklich eine tolle Aussicht auf die City von Auckland und die umliegenden Inseln geboten. Der einzige Nachtteil ist, dass es dort oben wirklich extrem windig ist und man sich besser noch etwas Warmes einpackt, denn die Aufstiege sind teilweise ziemlich steil, sodass man total geschwitzt oben ankommt.

Von dort aus sieht man auch den Skytower, der das Stadtbild von Auckland prägt und mit seiner langen Spitze auch der höchste Turm auf der Südhalbkugel ist. Dort kann man nicht nur hochfahren, sondern auch runterspringen, was meine Freundin wohl auch demnächst machen wird. Ich stehe dann unten und mache die Fotos ☺.
Neben dem ganzen Sightseeing sind wir auch zum Arbeiten hergekommen. In den nächsten Tagen wollen wir uns einen Job im Zentrum von Auckland suchen.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie lange es dauern wird bis wir was gefunden haben und vor allen Dingen, was unserer erster „backpackerjob“ werden wird! Erst dann beginnt das richtige Abenteuer „Work and travel“ in Neuseeland!

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