Arbeiten Neuseeland
Josh, 29, aus Colorado, USA:
Einen Job zu finden ist nicht so schwer. Ich habe bisher in drei Restaurants gearbeitet, in der Küche als Spülhilfe und auch als Kellner.
Die Restaurants waren sehr unterschiedlich, eins war super mit netten Leuten, ein anderes total eklig, viel zu klein und zu heiß in der Küche. Außerdem habe ich als Arbeiter auf einer Baustelle gearbeitet, das war harte Arbeit, aber gutes Geld.
Ihr solltet alle Möglichkeiten nutzen, was zu finden, in die Zeitung schauen, Freunde und Bekannte fragen, die Notice Boards in Supermärkten lesen.
Ich hatte ja auch Jobs, die ich nicht mochte, und das ist dann eine Balance zwischen gutem Geld und Spaß haben, da kommt es dann darauf an, wie verzweifelt man ist.
Als Spülhilfe bist du halt der unterste im Team, aber trotzdem kannst du viel Spaß haben wenn die anderen Leute nett sind.
Ganz wichtig: so schnell wie möglich die Steuernummer beantragen. Ihr werden nicht bezahlt, wenn ihr keine habt, auch nicht wenn ihr den Job schon angefangen habt, dann müsst ihr solange warten bis die Steuernummer da ist!!!
Katie, 24, Seattle, USA:
Ich habe meinen jetzigen Job als Bedienung bekommen weil ich einfach ins Restaurant gegangen bin und gefragt habe, ob sie jemanden brauchen. Die meinten dann gleich: Wann kannst du anfangen?
Vorher habe ich auch in einem Restaurant gearbeitet, aber da war die Atmosphäre furchtbar und die Mitarbeiter gestresst und unfreundlich. Da hab ich lieber noch weiter gesucht. Den Job hatte ich über ein Anzeige in der Zeitung, aber ich habe außerdem in allen Läden hier meinen Lebenslauf abgegeben, für alle Fälle.
Ich denke, man muss einfach hartnäckig bleiben und darf sich nicht entmutigen lassen, irgendwann klappt es schon und man findet einen guten Job. Irgendeinen Job kann auf jeden Fall immer finden, und wenn es ätzend ist muss man halt weitersuchen.
Katja, 28, Leipzig, Deutschland:
Ich habe bisher Housekeeping gemacht und im Supermarkt Regale aufgefuellt. Mein Tipp an Euch ist, sich auf jeden Fall einen Job zu suchen, bei dem man das Land und die Leute kennen lernt – Regale auffuellen koennt Ihr auch in Deutschland.
Wwoofen ist gut, weil Ihr den ganzen Tag mit den Leuten zusammenlebt und die Arbeit macht, die sie normalerweise selbst machen wuerden. Da bekommt man dann viel vom echten Leben auf der Farm mit.
Sinnvoll ist es sicher auch, etwas in der Richtung zu machen, in der die eigenen Interessen liegen und so fuer eine spaetere Berufsausbildung schon Praxiserfahrung zu sammeln oder auch in dem Bereich zu arbeiten, in dem Ihr schon Erfahrung habt.
Allerdings kann man auch bei einem sinnlosen oder langweiligen Job seinen Horizont erweitern, zum Beispiel lernen wie ein bestimmter Produktionsablauf funktioniert und wie viele Menschen daran arbeiten, bis ein Produkt im Regal steht.
Mir hat es viel gebracht, mir bereits in Deutschland eine Liste zu machen, welche Dokumente ich brauche und was ich in welcher Reihenfolge in Deutschland und Neuseeland organisieren muss, zum Beispiel Fuehrerschein, Bankkonto oder Steuernummer.

Arbeiten in Neuseeland